2011 - STIFTUNG MUSEUM AUTOVISION - THE TECHNOLOGY ARENA

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2011

NEWS

Bertha-Benz-Fahrt und ASC-Schnauferl-Rallye lockten viele Schaulustige

Events zum 125. Geburtstag des Autos geben sich im Museum AUTOVISION die Hand.

Altlußheim. Kaum waren die letzten Spuren der weit über 2.000 Besucher beim Tag der offenen Tür im Museum AUTOVISION beseitigt, stand auch schon die nächste Attraktion vor den Toren der Rheingemeinde. Die 56. internationale ASC-Schnauferl-Rallye 2011 und Bertha-Benz-Fahrt zum 125. Autojubiläum führte nur zwei Tage später mitten durch Altlußheim. Das Museum AUTOVISION war ab 15:00 Uhr offizielle Stempelstelle für die über 90 teilnehmenden Fahrzeuge ab Baujahr 1902. Dort versammelten sich am Nachmittag hunderte Schaulustige und begrüßten die nacheinander ankommenden Oldtimer mit regem Beifall. Kein Wunder, dass die Begeisterung den ganzen Nachmittag anhielt, denn die Liste der ankommenden ASC-Fahrzeuge konnte einen automobilen Leckerbissen nach dem anderen aufweisen. So fuhren Legenden wie der Mercedes Simplex aus dem Jahre 1903, ein Bugatti T43 (Baujahr 1930), der Mercedes Benz 500K Roadster (1936) aber auch jüngere Auto-mobile wie der direkt aus der Schweiz angereiste Maserati 3500 GTI (1962) durch die blumengeschmückte Einfahrt zur Stempel- und Versorgungsstation.
Gegen 17:00 Uhr hatten die meisten teilnehmenden Fahrzeuge ihren Stempel abgeholt und es kehrte rasch wieder Ruhe vor dem Museum ein. Erst gegen 17:30 kam nochmals ein kleiner Nachzügler-Corso mit drei Oldtimern aus der Vorkriegszeit und dem Rallye-Schlussfahrzeug an. Das Publikum fehlte nun leider schon – den begehrten Stempel gab´s natürlich trotzdem noch von Museums-Chef Horst Schultz!

Cars and Stars übertraf alle Erwartungen

Tag der offenen Tür am Fronleichnamstag lockte weit über 2.000 Besucher

Großen Zuspruch bekam der diesjährige Tag der offenen Tür im Museum AUTOVISION, zu dem etwa 2.500 Besucher aus nah und fern ihren Weg fanden. Hochkarätige Jazzmusik mit Jochen Brauer und seiner Rhinestream-Formation im Museumsgarten; Oldtimer, Wankel- und Elektrofahrzeuge zum selbst erleben luden bei idealem Wetter zum Verweilen rings um das Museum ein. Eine besondere Attraktion war auch ein Segway-Parcours. Nach kleiner Einweisung in die Fahrpraxis mit diesem besonderen Elektrofahrzeug, nutzten im Laufe des Tages über 150 Besucher die Gelegenheit, diese völlig neue Fahrweise im Stehen zu testen.
Auch die fünf auf über 2.000 m² verteilten Ausstellungsbereiche des Museums drohten zeitweise fast aus allen Nähten zu platzen. Neue Exponate und die derzeit noch laufende Sonderausstellung „Hubraumgiganten“ brachten selbst ortskundige Besucher auf`s neue zum Staunen und Schwärmen.
Heuer war der in jedem Jahr stattfindende Tag der offenen Tür zudem ein offizielles Event im Rahmen des vom Wirtschaftsministerium Baden Württemberg geleiteten Automobilsommers 2011. Eine rundum gelungene Veranstaltung, welche für die Museumsstiftung ein großer Erfolg war und für die Metropolregion Rhein-Neckar sicher eine Bereicherung darstellte.

Cars and Stars im Museum AUTOVISION

Viel versprechendes Programm beim Tag der offenen Tür am Fronleichnamstag

Als offizieller Akteur des vom Baden-Württembergischen Wirtschaftsministerium geleiteten „Automobilsommer 2011“ veranstaltet die Altlussheimer Stiftung Museum Autovision am Donnerstag, den 23. Juni 2011 (Fronleichnam) in der Zeit von 10:00-17:00 Uhr einen ganz besonderen Tag der offenen Tür. So wird an diesem Tag bei freiem Eintritt wie auch in den vorangegangenen Jahren nicht nur Automobiles geboten. Das Kultur-Forum Altlussheim wird den Museumstag ab 11:00 Uhr mit einem Jazzbrunch im Museumsgarten durch die überregional bekannte Rhinestream Jazzband und der stimmgewaltigen Sängerin Marion La Marché musikalisch begleiten.
Im „Drive In“ wird Besuchern wieder die Möglichkeit geboten, gegen eine geringe Spende zugunsten eines guten Zweckes in den Genuss einer Ausfahrt mit besonderen Fahrzeugen zu kommen. Zur Auswahl werden sowohl seltene Oldtimer als auch moderne Fahrzeuge mit außergewöhnlichem Antrieb wie Wankel-, Hybrid- oder Elektromotor stehen.
Bei den Elektrofahrzeugen wird diesmal ein aktuelles, kaufbares Automobil, der Mitsubishi MIEV, zur Probefahrt bereitstehen. Zudem können Besucher erstmals ein Trainings-Parcours nutzen, um das Fahren des bekannten „Segway“ Elektro-Zweirades zu erlernen. Einige Oldtimerclubs der Region werden mit ihren auf Hochglanz polierten Schmuckstücken zu diesem Event kommen, sodass Oldtimerfans nicht nur in der Museumsausstellung auf Ihre Kosten kommen werden. Insgesamt eine gute Gelegenheit also, 125 Jahre Automobil-geschichte begleitet von hochkarätiger Jazzmusik hautnah zu erleben. Für Essen & Trinken (natürlich auch Kaffee & Kuchen) sorgt wie in jedem Jahr das gut eingespielte A.H.-Team des Sportverein Altlußheim.

125 Jahre Automobil - 200 Jahre Automobilität

Das Museum AUTOVISION zeigt automobile Zeitreise von 1817-2017

Viele Technik- und Automobilmuseen bieten zum 125. Geburtstag des Automobils besondere Events oder Sonderausstellungen an. Mehr als verständlich ist dabei, dass der von Carl Benz im Jahre 1886 zum Patent angemeldete Motorwagen heuer besonders oft im Mittelpunkt vieler Veranstaltungen und Feierlichkeiten steht. Die Stiftung Museum AUTOVISION in Altlussheim möchte sich da nicht ausklammern. Auch hier kann man ein Exemplar des ersten Autos der Welt in der Ausstellung bestaunen – schon der Vollständigkeit halber. Tatsächlich findet man wohl kaum ein zweites Museum in Europa, welches unter einem Dach derart vollständig die Entwicklung der Automobilität bis hin zu deren möglichen Zukunft zeigt.

In der ersten Ausstellungshalle beginnt die Zeitreise mit der Laufmaschine von Karl Friedrich Drais im Jahre 1817. Gleich zwei Exemplare des Holzvehikels in verschiedenen Evolutionsstufen dokumentieren die Anfänge der Automobilität, denn genau dieses Fahrzeug ist es, das heute nicht nur als erstes Fahrrad der Welt gilt. Erstmals rollte man „automobil“ (d.h. selbstständig bewegend) ohne die Hilfe von Pferden dahin.
Weiter geht es dann in der Ausstellung mit der Fahrradentwicklung vom Tretkurbelrad, dem Hochrad bis hin zum Cripper-Dreirad, welches in seiner Bauart trotz fehlenden Motorantriebes nun schon beachtliche Parallelen zum ersten Auto der Welt aufweist.
Beispielhaft wird nachfolgend anhand der Marke NSU die komplette Fahrrad-, Motorrad- und Automobilentwicklung der Vorkriegszeit und in der Ausstellungshalle 2 die der Nachkriegszeit präsentiert. Beide Hallen zusammen bilden somit – quasi als Nebenerscheinung - die weltgrößte NSU-Ausstellung. In der Ausstellung Nr. 3 ist zudem die weltweit einzige Wankel-Dauerausstellung zuhause. Vom Automobil, über den Außenborder, bis hin zum Torpedo werden hier unglaublich viele Anwendungen aus der Vergangenheit bis heute rund um Felix Wankels als ewige Innovation geltenden Kreiskolbenmotor gezeigt.

Doch wie sieht die Automobilität von morgen aus? Welche Autovisionen erwarten uns in der nahen und fernen Zukunft? Mit diesem nicht ganz einfachen Thema tut man sich derzeit mancherorts sehr schwer. Nicht jedoch in dem Altlußheimer Museum AUTOVISION, das sich schon vor fast 9 Jahren bei der Namensgebung in die Pflicht genommen hat, Europas erstes Museum zu werden, dass eine Dauerausstellung zur „Mobilität der Zukunft“ zeigt.
So kann man in den Ausstellungshallen 4 und 5, dem gleichzeitig größten Ausstellungsbereich des Museums, anhand vieler interessanter Fahrzeuge und Installationen alles Wissenswerte über die Brückentechnologie „Hybrid“, das derzeit immer populärer werdende Elektroauto bis hin zum Wasserstoffautomobil der Zukunft erfahren. Der „Hysun 2000“, ein vom Frauenhofer Institut entwickeltes, futuristisch anmutendes Brennstoffzellen-Fahrzeug bildet schließlich das Ende der automobilen Zeitreise im Museum AUTOVISION. Mit einem Verbrauch von umgerechnet 0,1 Litern Sprit auf 100 km zeigt dieses Wasserstoff-Fahrzeug beispielhaft schon heute die Möglichkeiten der Automobilität von morgen. Wer sich also auf eine einmalige Zeitreise durch die Mobilität begeben möchte, sollte es gerade in diesen Tagen nicht versäumen, das Museum AUTOVISION in Altlussheim zu besuchen.

Sonderausstellung Historische Hubraumgiganten

„Aller Anfang ist schwer“ – so könnte man im wahrsten Sinne des Wortes die Rennszene vor rund einem Jahrhundert beschreiben. Denn damals wurden neue Geschwindigkeitsspitzen im Zehntelsekunden-Bereich nicht wie heute in der Formel 1 durch elektronisch geregelte, Computer gesteuerte Motoren mit sehr hoher Drehzahl bei leichtem Fahrgestell herausgekitzelt. Die Urväter von Schumacher und Vettel hielten sich in der Königsklasse nur an eine strikte Regel, um bei Rennen die Nase vorn zu haben: Hubraum ist nur durch Hubraum zu ersetzen! So erschuf man wahre Hubraumgiganten mit monströsen, zum Teil aus Flugzeugen stammenden Motoren. Ein Beispiel der Superlative ist hier das im Jahre 1910 gebaute, legendäre Fahrzeug FIAT S76, charmant auch „Biest von Turin“ genannt. Mit 28 Litern unter der Haube stellte der Rennwagen einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf.
Fahrzeuge der Marke „American La France“, seit über 100 Jahren ein bekannter Hersteller von Löschfahrzeugen, wurden in den 1910er Jahren aufgrund ihrer kraftvollen Vier- oder Sechszylindermotoren ebenfalls gerne zu so genannten „Raceabouts“ für Autorennen umgebaut. Alle drehmomentstarken Rennfahrzeuge aus dieser Zeit hatten - obwohl die Kardanwelle bereits erfunden war – einen Kettenantrieb. Der Kardanantrieb hielt den dort vorherrschenden Kräften nicht stand, sodass man sich auf das „Simplex System“, also den Kettenantrieb, zurück entsann.
Highlight der Sonderausstellung „Historische Hubraumgiganten“ im Museum AUTOVISION sind gleich zwei Speedster der Marke American La France, kurz „ALF“ genannt. Dabei handelt es sich um die 4-Zylinder Version aus dem Jahre 1915 mit 9,5 Litern Hubraum sowie 6-Zylinder Version, Baujahr 1917 mit kraftvollen 14,5 Litern Hubraum. Die einmalige Beson-derheit der beiden Fahrzeuge ist dann zu erkennen, wenn sie im Doppel auftreten, da sie fast zwillingsgleich restauriert wurden. Lediglich die Gesamtlänge und der Aufbau des Motors sind Indiz dafür, dass es nur „Geschwister“ und keine echten Zwillinge sind.
Um sich ein noch genaueres Bild von dem 6-Zylinder Motor des ALFs machen zu können,
zeigt die Ausstellung ein weiteres Exemplar - sozusagen ohne die automobile Hülle. So können Details angeschaut werden, die sonst unter der Haube versteckt sind. Sogar das Motorgeräusch kann vom Besucher per Knopfdruck vom digitalen Medium abgerufen werden. Historische Bild- und Filmdokumenten aus der Anfangszeit hubraumstarker Rennauto-Pioniere begleiten die Sonderausstellung der Museumsstiftung, die ab 8. April eröffnet ist.

AUTOVISION präsentierte sich erstmals auf der Retro Classics Stuttgart

Sehr viele interessante Gespräche mit Kollegen und Fahrzeug-Enthusiasten führte das Team der Stiftung Museum AUTOVISION auf der diesjährigen Retro Classics in Stuttgart. Besondere Aufmerksamkeit galt natürlich dem auf unserem Stand ausgestellten NSU Motordreirad aus dem Jahr 1904. Aber auch die exemplarischen Lehrmodelle, welche einen Vorgeschmack auf unsere Technologie-Arena geben sollten, sowie das Schnittmodell eines Mercedes Brennstoffzellenfahrzeuges regten neugierige Besucher der Messe zum Dialog an.

RETRO CLASSICS 2011 STUTTGART - WIR SIND DABEI

Besuchen Sie uns auf der Retro Classic vom 10.03.-13.03. 2011 in Stuttgart. Dort zeigen wir in Halle 1, auf der Galerie mit der Standnummer 1Z21 u.a. das NSU-Motordreirad von 1904, welches im November 2010 beim London To Brighton Veteran Car Run mitmachte, sowie ein aufgeschnittenes Brennstoffzellen-Fahrzeug aus unserer Zukunfts-Ausstellung. Für unsere zukünftigen Ingenieure zeigen wir interessante Lernmodelle aus unserer Science-Arena.

125 Jahre Automobil - Wohin geht die Fahrt bis zum nächsten Jubiläum?
Das Museum AUTOVISION zeigt in seiner Ausstellung die Vergangenheit, Gegenwart und mögliche Zukunft des Autos

Altlußheim. Es ist wieder soweit: Das Jahr 2011 gibt unserer mobilen, vom Individual-verkehr geprägten Welt allen Grund zu feiern. Die Erfindung – oder sollte man vielleicht besser sagen die Patentierung – des als offiziell erstes Automobil geltenden „Benz Patentmotorwagen“ jährt sich zum 125. Mal. Doch diesmal ist etwas anders als bei der letzten Jubiläumsfeier vor 25 Jahren. Hat man damals das Benzin oder Diesel verbrennende Auto noch als die Erfindung für alle Zeiten gehalten, so werden heuer in fast allen Gazetten neben dem gebührenden Jubel die berechtigten Zweifel immer lauter: Hat das Auto noch eine Zukunft? Der Verbrennungsmotor kam in den letzten Jahren ins Gerede. Die bekannten Umweltprobleme und die schwindenden fossilen Brennstoffe geben allen Grund dazu. Kein Wunder also, dass man sich inzwischen weltweit daran gemacht hat, neue Konzepte zum Antrieb und Kraftstoff des Deutschen liebsten Kindes, dem Auto, zu entwickeln.
Eine mobile Zukunft mit Elektroautos scheint derzeit wieder ein Stück greifbarer. Das Hybridfahrzeug als Brückentechnologie ist derzeit kaum noch wegzudenken. Alternative Kraftstoffe wie Gas oder Bioethanol sind längst Alltag an der Zapfsäule. Der Energieträger Wasserstoff gilt schon längst nicht mehr als unumsetzbare Zukunftsmusik für Science Fiction Romane. Im Museum AUTOVISION kann man sich genügend „Beweismaterial“ dazu anschauen. Pünktlich zum 125. Geburtstag sind gleich 3 neue Fahrzeugkonzepte für den Ausstellungsbereich „Mobilität der Zukunft“ eingetroffen: Ein serienreifer Dieselhybrid, ein Brennstoffzellen-Schnittfahrzeug und ein Erdgas-Schnittmodell. „Wir wollen besonders im Jubiläumsjahr den Besuchern die Möglichkeiten der automobilen Zukunft zeigen.“, erklärt Museus-Chef Horst Schultz. „Natürlich kann man schon der Vollständigkeit halber auch das erste Auto der Welt, den Benz Patent-Motorwagen, bei uns sehen. Doch setzen wir gerade jetzt Priorität in unsere Zukunfts-Ausstellungen, sozusagen dem Credo der AUTOVISION. Schließlich wäre es ja schade, wenn beim 150. Geburtstag des Autos das „Geburtstags-kind“ nicht mehr existiert!“

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