2013 - STIFTUNG MUSEUM AUTOVISION - THE TECHNOLOGY ARENA

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2013

NEWS

Achtung: Geänderte Öffnungszeit an Samstagen!
BIS AUF WEITERES IST DAS MUSEUM AUTOVISION AN DEN KOMMENDEN SAMSTAGEN ERST AB 13:00 UHR BIS 17:00 UHR GEÖFFNET! Ihr Museums-Team

Sonderausstellung MEILENSTEINE DER AUTOMOBILITÄT

Bis aus dem Automobil das wurde, was man heute als selbstverständlich bis unentbehrlich ansieht, durchlebte es viele Evolutionsstufen in den letzten 125 Jahren. Was 1886 offiziell mit dem ersten Automobil mit Verbrennungsmotor von Carl Benz auf drei Rädern begann, ist heute zu einer unüberschaubaren Ansammlung von bis zu 10.000 Einzelteilen mutiert. Dass in solch einem Auto eine ganze Menge Innovationen und Erfindungen schlauer Köpfe aus aller Welt verbaut sind, kann man sich zwar nur zu gut vorstellen, wer jedoch im einzelnen genau dahinter steckt, ist oftmals wenig bekannt oder schon wieder in Vergessenheit geraten.Als besondere, in dieser Form bisher nie dagewesene Sonderausstellung hat sich nun das Team der AUTOVISION unter der Leitung von Stiftungsvorstand und Gründer Horst Schultz etwas ganz besonderes ausgedacht. „In unserem Museum zeigen wir die wichtigsten Erfindungen der Automobilgeschichte aus drei Jahrhunderten unter einem Dach – warum sollten wir nicht auch ihre Erfinder in Lebensgröße präsentieren?“, erklärt Horst Schultz und führt weiter aus: “Wir haben lange nach den wichtigsten Erfindern gesucht, viel recherchiert und verglichen, bis wir schließlich insgesamt 17 Erfinder zusammen hatten.“

Am 17. Oktober 2013 wird nun im Museum AUTOVISION die Sonderausstellung „Meilensteine der Automobilität – wer hat`s erfunden?“ gestartet. Noch stehen die Erfinder, wie zum Familienfoto aufgestellt, bis zur feierlichen Eröffnung auf der Bühne des Museums-Forums. Danach werden die „Herren der Schöpfung“ auf 17 Stationen verteilt in allen Ausstellungsbereichen ihren mobil machenden Erfindungen beigestellt, sodass die Besucher ihnen „Auge in Auge“ begegnen können. Eine Besonderheit dabei ist auch, dass jeder Erfinder eine große Tafel hält, auf der seine Erfindung in Wort und Bild beschrieben und zum Teil sogar als Videoshow präsentiert wird.

Tag der offenen Tür 2013 sprengte alle Rekorde
Attraktionen in und rund um die AUTOVISION sowie erstklassige Livemusik bei bestem Wetter lockten über 3.500 Besucher am Fronleichnamstag...

Der Frühling 2013 zeigte sich ja bisher nicht gerade von seiner gnädigsten Seite. So standen die Aktien für einen trockenen Tag der offenen Tür in der AUTOVISION noch am Vortag nicht besonders gut. Die ein oder andere Vorbereitung musste zu diesem Zeitpunkt noch bei Nieselregen vorgenommen werden. Doch es sollte alles anders kommen. Beinahe wie bestellt war das Wetter gegen alle Prognosen am vergangenen Fronleichnamstag fast durchgängig von blauem Himmel und angenehmen Temperaturen geprägt. Das kam natürlich nicht nur den Ausstellern auf dem gegenüberliegenden Gelände entgegen, wo man erstmals eine Ökomobil-Ausstellung, ein Kinderkarussel, einen Süßwarenstand und wie in jedem Jahr einen Segway Parcours bot. Die Sonnenstrahlen lockten schon morgens viele Besucher aus dem ganzen Rhein-Neckar Raum, die zum Teil mit dem Fahrrad aber auch mit besonderen Fahrzeugen der Oldtimer-, Wankel- und Elektromobilszene kamen. Spätestens mit dem ersten Ton des Trios „Drittschall“ - das sind die Ausnahmemusiker Olli Roth, Thomas Klippel und Jörg Schreiner - füllte sich dann noch der Museumsgarten bis auf den allerletzten Platz.
Aber nicht nur um das Museum herum war ein reger Betrieb. Die fünf Ausstellungshallen der AUTOVISION drohten zeitweise vom Besucheransturm aus allen Nähten zu platzen. Besonderes Interesse galt dabei der Vorkriegsausstellung mit zahlreichen Unikaten, die nur hier zu sehen sind. Doch auch die Nachkriegsausstellung brachte viele Nostalgiker ins schwärmen und in der „Mobilität der Zukunft“ interessierte man sich, ergänzend zur Outdoor-Ökomobilausstellung des besonderen Museumstages, für die Zukunft des Individualverkehrs ohne fossile Brennstoffe. Die „Science-Arena“ animierte besonders viele junge Besucher zum haptischen Lernen.
Schließlich sorgten die A.H. des örtlichen Fußballvereines für das leibliche Wohl der über 3.500 Besucher. Trotz des unerwartet hohen Ansturms klappte hier sowohl die Outdoor-Bewirtung als auch der Kaffee- & Kuchenverkauf in der museumseigenen Coffee-Lounge dank guter Vorbereitungen reibungslos.

Tag der offenen Tür 2013 mit Cars und Stars am 30. Mai

Das Museum AUTOVISION bietet tolles Programm am Fronleichnamstag...
Auch in diesem Jahr findet traditionell am Fronleichnamstag im Museum AUTOVISION ein Tag der offenen Tür statt. Bei freiem Eintritt können die Besucher am Donnerstag den 30. Mai in der Zeit von 10:00-17:00 Uhr zahlreiche, neue Attraktionen in den Ausstellungshallen bestaunen. Beim alljährlichen „drive In“ hat man zudem wieder die Gelegenheit, gegen eine kleine Spende für einen guten Zweck an einer Rundfahrt mit einem besonderen Oldtimer, Wankel- oder Elektrofahrzeug teilzunehmen.
Musikalisch wird den Museumstag ab 11:00 Uhr das hochkarätig besetzte Trio „Drittschall“ begleiten. Jörg Schreiner, Olli Roth und Thomas Klippel sind drei Profi-Entertainer, die einen Megahit nach dem Anderen interpretieren. Harte Nüsse, wie z.B. Led Zeppelins Whole Lotta Love oder der nahezu unsingbare Eagles Welterfolg „Hotel California“ werden mit einer Leichtigkeit im eigenen Arrangement, mit Gitarre, Piano und Kofferdrums, aus dem Ärmel geschüttelt!
Für Essen & Trinken (natürlich auch Kaffee & Kuchen) sorgt wie in jedem Jahr das gut eingespielte A.H.-Team des Sportverein Altlußheim.

Land der Ideen 2013 - AUTOVISION macht mit

Die Stiftung Museum AUTOVISION nimmt in diesem Jahr als außerschulischer Lernort an der Aktion "Land der Ideen" teil, welche eine Initiative in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung ist.

Rostiges Juwel aus Schlumpf-Sammlung

Noch vor ein paar Monaten war dieses (Bild unten) aus der bekannten Schlumpf Sammlung stammende, originale T 57-Kompressorfahrzeug Teil der bekannten Ausstellung „The Schlumpf Reserve Collection“ im amerikanischen Mullin Museum (Kalifornien). Der im Jahre 1938 gebaute Bugatti ist eines der letzten französischen Modelle, das noch die Handschrift des „Patron“ und Gründers Ettore Bugatti trägt. Um so erfreulicher, dass es noch in völlig unrestauriertem Originalzustand und zudem eine noch seltene Ausführung mit originalem Kompressormotor ist. Ende letzten Jahres wurde der Oldtimer dem Altlußheimer Museum AUTOVISION schließlich zum Kauf angeboten, wo er nun Teil einer Ausstellung restaurierter und unrestaurierter Vorkriegs-Bugattis der letzten Molsheimer Baureihe Typ 57 ist. Erst im letzten Jahr hatte man in der Werkstatt der AUTOVISION einen Bugatti T 57 Galibier aus dem Jahre 1936 komplett restauriert.Durch die Tatsache, mit dem kürzlich erworbenen Bugatti T 57 Kompressor ein völlig unangetastetes Originalfahrzeug zeigen zu können, hat die Museumsleitung den Entschluss gefasst, diesen dem Besucher genau so, quasi als rostige Rarität, zu präsentieren! Das ist zum einen die einmalige Gelegenheit für den Museumsbesucher, hautnah zu sehen, wie der Zahn der Zeit auch vor Nobelkarossen vergangener Tage kein Halt machte. Zum anderen bekommt man ein wenig Gefühl dafür, wie viel Arbeit dahinter stecken muss, ein solches Fahrzeug irgendwann wieder vollständig originalgetreu zu restaurieren. Die offene Motorhaube mit dem Kompressormotor sorgt zudem für Respekt vor der authentischen und erstaunlich fortgeschrittenen Handwerkskunst der Vorkriegszeit.

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